[Statistik] Juli 2016

Lesestatistik

Gelesen:

x Mein Leben ohne Limits von Nick Vujicic 3/5
x Enemy of Mine von Brad Taylor (ohne Wertung)
x Das Spiel: Opfer von Jeff Menapace 4/5
x Der Seelennavigator von Angelika Gulder 5/5
x Erwachen im Licht von Dr. Rajiv Parti mit Paul Perry 3/5
x Der Schatten in mir von Christian Milkus 3/5
x Metal Cats von Alexandra Crockett (Hg.) 3/5

Angefangen, aber noch nicht beendet:

x Handbuch für anständige Mädchen von Elaine di Rollo
x So denken Millionäre von Harv T. Eker

Neu im Regal:

x Das Spiel: Opfer von Jeff Menapace
x So denken Millionäre von Harv T. Eker
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In Zahlen:

Gelesene Seiten: 2.182
ø pro Tag: 70,4

Fertig gelesene Bücher: 7
Angefangen aber unbeendet: 2

Neue Bücher: 2
Davon
– geschenkt bekommen: 1
– Rezensionsexemplare: 1

Gefundene Zitat-Schätze: 1

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[Challenge+Buchzitate] Gesammelte Schätze im Juli 2016

Gesammelte-Schätze-Challenge-2016Der Schatten in mir von Christian Milkus

Angst, Hass und Liebe sind die drei Gefühle, die des Menschen Geist in Nebel hüllen […]
(Seite 23)

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[Gastrezension|Marco] Death Cache:Tödliche Koordinaten von Danise Juno

hier erhältlich *klick*

x Autorin: Danise Juno
x Originaltitel: Death Cache: Tödliche Koordinaten
x Genre: Thriller
x Erscheinungsdatum: 23. Mai 2016
x bei Acabus
x 300 Seiten
x ISBN: 3862824160
x zur Leseprobe: *klick*
x Erste Sätze: Das ehemalige Schlosscafé im Wald oberhalb der Stadt Remagen beherbergte an diesem
Samstagnachmittag einen einsamen Gast. Er saß auf einem Kissen welker Blätter, den Rücken an die
Ziegelmauer gelehnt, die Augen geschlossen. Bei gestrecktem Nacken ruhte das Kinn auf der Brust. Eine
Windböe zupfte an seiner Trekkingkleidung, ließ eine Hand voll Laub in einem kleinen Wirbel tanzen
und umwob die Ruine wie ein feines Gespinst aus flüsternden Stimmen der Vergangenheit.

Klappentext:

Ein Mann liegt tot im Wald. Enthauptet. In unmittelbarer Nähe eine als Geocache getarnte Falle. In der Geocaching-Szene scheint ein erbitterter Kampf um die Toplist der besten Cacher ausgebrochen zu sein. Angeführt von einem Spieler namens Sammaél, den niemand persönlich kennt. Als Michael Tonelli sich an dessen Spuren heftet und versucht Sammaéls wahre Identität zu lüften, gerät er ins Visier eines Killers.
Schon bald muss Michael erkennen, dass er von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird. Geocaching wird mehr und mehr zum Trend, doch ist diese GPS-Schatzsuche wirklich so ungefährlich oder überdeckt der Nervenkitzel einfach jegliche Gefahr?
Ein Thriller, der die Sicherheitslücken des Geocaching beleuchtet und sich mit den Gefahren auseinandersetzt, die GPS-Verfolgung mit sich bringt – nicht nur für Kenner der Geocaching-Szene!

Rezension:

Nachdem ich von der Veröffentlichung des Buches erfuhr, wuchs sofort die Vorfreude in mir. Als begeisterter und langjähriger Geocacher war ich schon sehr gespannt, was mir „Death Cache“ bieten würde.

„… nicht nur für Kenner der Geocaching Szene!“ – damit verspricht der Klappentext nicht zu viel. Man muss kein Insider sein, um diesen Thriller genießen zu können, denn wo es nötig ist, werden Fachbegriffe und die unter Geocachern üblichen Abkürzungen verständlich erklärt. Auch auf die Funktionsweise der GPS-Geräte wird kurz eingegangen – so werden auch sogenannte „Muggels“ (Nicht-Cacher) schnell mit der Materie Geocaching vertraut und können sich aufs Wesentliche konzentrieren: einen bis zur letzten Seite gut geschriebenen Thriller.

„Death Cache: Tödliche Koordinaten“ gliedert sich, neben dem Prolog und Epilog, in 37 Kapitel. Ich bin zwar kein Profi, was Satzbau etc. angeht, aber für mich – und ich bin kein Vielleser – ließ sich der Text problemlos und flüssig lesen.

Schon nach den ersten Seiten fällt auf, dass sich die Autorin intensiv mit dem Thema Geocaching beschäftigt hat. Sie schafft es außerdem, eine gute Balance zu finden und nicht so sehr ins Detail zu gehen, dass sich Nichtkenner ausgeschlossen fühlen, Kenner jedoch nicht den Eindruck haben, dass das Thema nur oberflächlich angeschnitten wird.

Angefangen mit einer kurzen Aufwärmphase legt die Geschichte mit jeder gelesenen Seite an Spannung zu. Immer wieder wird zwischen den Sichtweisen verschiedener Personen gewechselt. Dadurch entsteht schnell eine gesunde Dynamik, die einen geradezu zum Weiterlesen zwingt. Aufgelockert durch einige Rückblenden in die Vergangenheit spitzt
sich die Handlung immer mehr – und vor allem im letzten Drittel – zu.

Ein Großteil der Story spielt rund um die geschichtsträchtige Ludendorff-Brücke zwischen Remagen und Erpel. Eine bunt gemischte Gruppe aus Anhängern der Geocaching-Szene geht ihrem Hobby nach. Für manche geht es um die Spitze der Topliste, doch immer ist Spitzenreiter Sammaèl, den niemand kennt, allen einen Schritt voraus. Zusätzlich taucht ein Unbekannter auf und macht Jagd auf Michael und seine Freunde. Ist es Sammaèl? Was hat der unbekannte Killer vor? Als Leser fliegt man förmlich durchs Buch und findet am Ende eine Überraschung.

Dieser Thriller hat mir ausgesprochen gut gefallen. Beim Lesen war ich absolut gefesselt und nicht nur einmal kam mir der Gedanke: „Was würde ich jetzt machen?“. Eine wirklich spannende Story inmitten der eingeschworenen Geocaching-Gemeinde, bis ins Detail stimmige Handlungsorte und ein geheimnisvolles Phantom. Ich hatte mir viel versprochen und wurde nicht enttäuscht.

„Death Cache – Tödliche Koordinaten“ ist definitiv nicht nur für Geocacher interessant. Jeder der einen handfesten Thriller sucht, wird mit diesem Buch fündig.

Fazit:

Ein gnadenloser Wettlauf an die Spitze der Toplist? Seltsame Hinweise und knifflige Rätsel? FTF und Travel Bug? Danise Juno entführt den Leser in die geheimnisvolle Welt der Geocacher. Absolut lesenswert!

Bewertung:

4 SterneÜber die Autorin (lt. Klappentext):

Danise Juno wurde 1974 in Bonn geboren. In Meckenheim hat sie auch ihre Kindheit und Jugend verbracht. 1990 absolvierte sie eine Ausbildung zur Glasveredlerin und legte ihr Fachabitur für Gestaltung und Design ab. 1994 ließ sie sich zur Technischen Zeichnerin ausbilden und legte schließlich 1998 erfolgreich die Ausbildereignungsprüfung ab. Sie arbeitete viele Jahre in der IT eines internationalen Großkonzerns als CAD-Anwenderbetreuerin, verfasste in diesem Zuge diverse Schulungsunterlagen und Bedienungsanleitungen auf Deutsch und Englisch und führte Mitarbeiterschulungen durch. Heute lebt sie mit ihrer Familie und einem Hund im Münsterland. Sie widmet sich intensiv der Tätigkeit als Autorin. 2013 nahm sie an dem Seminar „Nervenkitzel – Schreiben Sie einen verdammt spannenden Roman“ in der Bastei Lübbe Academy, unter der Leitung von Andreas Eschbach, teil. 2009 gewann sie eine Veröffentlichung ihrer Kurzgeschichte „Der Partylöwe“.

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[Rezension] Jogginghosen-Henry von Hannes Finkbeiner

hier erhältlich *klick*

x Autor: Hannes Finkbeiner
x Originaltitel: Jogginghosen-Henry
x Genre: Roman
x Erscheinungsdatum: 11. April 2016
x bei Heyne
x 352 Seiten
x ISBN: 3453418689
x zu den Trailern: *klick*
x zur Leseprobe: *klick*
x Erste Sätze: Ich werfe die Kellertür ins Schloss, schmettere sie regelrecht zu, in der Hoffnung, dass der jämmerliche Knall durch die Decke dringt und das künstliche Kniegelenk meines Vaters zum Scheppern bringt. Er steht wahrscheinlich noch am selben Platz wie eben, im Wohnzimmer, erstarrt neben dem Ohrensessel, die Stirn sorgenvoll in Falten gelegt, die Brille in der Hand, ewige Ölreste unter seinen Fingernägeln.

Klappentext:

Jogginghosen-Henry und der ewige Krach des Lebens

„Im Rückspiegel wurde das Ortsschild von Bad Harzburg kleiner. Die Provinz war nur noch ein trüber Fleck, der sich in unseren Abgasen auflöste. Wir waren mutig, wir waren wild, wir waren unsterblich, wir waren Metal-Fans, zu allen Schandtaten bereit, und nichts konnte uns aufhalten. Dann kam der Stau.“

Rezension:

Ein Buch, das als Kombi aus Heavy Metal und feinem Sprachgefühl beworben wird, und dazu noch direkt im Klappentext einen Lacher mitbringt? – Ich konnte gar nicht anders, als „Jogginghosen-Henry“ von Hannes Finkbeiner zu lesen. Und meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen.

Dass es der Autor versteht, mit Worten umzugehen, zeigt sich von Anfang an – einerseits fliegt man nahezu durch den Text, er liest sich quasi von selbst, und andererseits feierte ich die genialen, witzigen Vergleiche. Durch die komplette Geschichte zieht sich ein Humor, der mir absolut liegt – trocken, etwas schwarz und einfach typisch für die Metalszene.

Die Beschreibungen der Szenen erinnerten mich an eigene Festivalerfahrungen im Kreise etwas rauer, völlig verrückter und großteils liebenswürdiger Personen. Daran hat sich Finkbeiner auch mit seinen Charakteren gehalten, die zwar sehr verschieden sind, aber durch eine große Leidenschaft – die Musik – miteinander verbunden sind.

Von der Geschichte an sich wurde ich völlig überrascht, und das immer wieder. Es fängt schon damit an, dass sich die Story über mehrere Jahre zieht und immer wieder das fiktive Festival, das Hardbeat Open-Air, als Ausgangspunkt findet. Hier begegnet Henry jedes Jahr wieder seiner Traumfrau, die immer mit anderen seltsamen Persönlichkeiten anreist. Ich habe hier vor allem Henrys Ausdauer bewundert, jedes Jahr erneut darauf hinzufiebern, das Mädchen zu sehen.

Immer mit von der Partie sind  Henrys Freunde – der etwas arrogante Felix und Gabriel, der von allen Grabriel genannt wird, weil er im Beerdigungsinstitut seines Vaters arbeitet und wegen seiner Vorliebe für Gothic regelmäßig Spott erntet – den er aber einfach an seiner Schminke abperlen lässt.

Am meisten faszinierte mich aber, dass es trotz des Humors auch einige sehr ernste Aspekte in Form von z. B. Schicksalsschlägen gibt, was die Geschichte noch authentischer zeichnet. Abgerundet wird das Ganze noch mit Karten aus der Vogelperspektive vom Festivalgelände, welche sich am Anfang und am Ende des Buches befinden.

Ich kann mir auf jeden Fall nicht vorstellen, dass es auch nur einen Metalhead gibt, der dieses Buch nicht toll finden wird.

Fazit:

Ein Buch, das für mich alles hat, was ein Lieblingsbuch braucht: sprachliche Klasse, authentische Charaktere und Sznenarien, genialer Humor und überraschende Wendungen.

Bewertung:

5 SterneÜber den Autor (lt. Klappentext):

Hannes Finkbeiner, geboren 1977 in Freudenstadt im Nordschwarzwald, absolvierte eine Ausbildung zum Restaurantfachmann und arbeitete mehrere Jahre als Bankett- und Restaurantleiter. In Hannover studierte er Jounalistik, wo er mittlerweile auch als Dozent tätig ist. Neben seiner Haupttätigkeit als freier Autor und Journalist – er schrieb u. a. für die FAZ, Spiegel Online oder die Stuttgarter Zeitung – arbeitet er als Hoteltester.

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[Statistik] Juni 2016

Lesestatistik

Gelesen:

x Christiane Bernard: Das Eisrosenkind von Michael E. Vieten 4/5
x Jogginghosen-Henry von Hannes Finkbeiner 5/5

Angefangen, aber noch nicht beendet:

x Mein Leben ohne Limits von Nick Vujicic
x Enemy of Mine von Brad Taylor

Neu im Regal:

x Midlife Cowboy von Chris Geletneky
x Der Schatten in mir von Christian Milkus
x Erwachen im Licht von Dr. Parti Rajiv mit Paul Perry
________________________________________

In Zahlen:

Gelesene Seiten: 656
ø pro Tag: 21,9

Fertig gelesene Bücher: 2
Angefangen aber unbeendet: 2

Neue Bücher: 3
Davon
– geschenkt bekommen: 1
– Rezensionsexemplare: 2

Gefundene Zitat-Schätze: 2

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