Nein, bei mir geht es heute nicht um den Film (den ich übrigens, jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, noch viel schlechter finde, als ich ihn eh fand) sondern um, wer häts gedacht, das Buch.
Als ich vor ein, zwei Monaten mal wieder auf amazon nach Büchern gestöbert habe und (ausnahmsweise) so gut wie nichts gefunden habe, was mich wirklich angesprochen hätte, ist mir eingefallen, dass es doch zu “So finster die Nacht” auch ein Buch geben soll, bzw. das ja eine Buchverfilmung war.
Dann habe ich mir die Rezensionen durchgelese und gleich gemerkt, dass das Buch sehr kontrovers zu sein scheint und angeblich deutlich besser als der Film.
Also habe ich auf den Bestell-Button geklickt.
Schnell wie immer kam das Buch auch schon 2 Tage später bei mir an.
Das Buch wurde von dem schwedischen Autor John Ajvide Lindqvist geschrieben, und das im Jahr 2004.
Der Klappentext sagt:
“Wenn das Unfassbare Einzug hält, nimmt es anfangs niemand wahr …
In dem Stockholmer Vorort Blackeberg wird die Leiche eines Jungen gefunden. Sein Körper enthält keinen Tropfen Blut mehr. Alles deutet auf einen Ritualmörder hin.
Noch ahnt niemand, was tatsächlich geschehen ist. Auch der zwölfjährige Oskar verfolgt fasziniert die Nachrichten. Wer könnte der Mörder sein? Und warum sind in der Nachbarwohnung die Fenster stets verhangen …
Eine fesselnde Geschichte über Liebe, Rache – und das Grauen.”
Doch ich finde, dass das nicht annähernd beschreibt um was es eigentlich geht.
Darüber möchte ich hier auch nicht zu viel verraten, aber es sei gesagt, dass das Buch definitiv mehr ist, als der Klappentext verspricht.
Das Buch behandelt Themen wie die erste Liebe, Pubertät, aber auch Prostitution, Drogenmissbrauch und Pädophilie.
Es ist definitv nichts für schwache Nerven oder Mägen, denn vor allem gegen Schluss wird es sehr heftig.
Ich habe das Buch in einem Fort durchgelesen und bin begeistert, gestern hat es mich sogar in meinen Träumen noch verfolgt.
Wenn man also auf Bücher steht, die einen nicht so einfach wieder loslassen kann ich es wirlich nur empfehlen.
Denn mir fällt es schwer, jetzt erst mal wieder ein neues Buch in die Hand zu nehmen, da ich gedanklich immernoch bei diesem hänge.
Ich werde den Film jetzt noch mal die Tage mit dem neuen Hintergrundwissen schauen, denn ich denke, dass er so um einiges mehr Sinn macht und vielleicht auch besser ist.
2010 soll es erneut eine Verfilmung geben unter dem Titel “Let me In”.




