Hallo meine Lieben,

in letzter Zeit lese ich total gerne Bücher-Blogs, vor allem die Blogs von Kossi, Kerstin und MeinBücherreich gefallen mir sehr gut, daher habe ich beschlossen jetzt auch mal ab und an das ein oder andere Buch zu rezensieren.
Mein Bücherkonsum ist in der letzten Zeit nämlich enorm gestiegen. Dabei handelt es sich natürlich nicht immer um Marktneuheiten, aber ich finde das muss auch nicht immer sein.
Anfangen möchte ich mit, wie ihr im Titel schon lesen könnt, Karla Schmidts Das Kind auf der Treppe.

Titel: Das Kind auf der Treppe
Autor: Karla Schmidt
Genre: Psychothriller
Verlag: Piper
Erscheinungsdatum: April 2010
ISBN: 978-3-492-25781-7
Form: Taschenbuch, 314 Seiten
Preis: 8,95 €
Website zum Buch: Über das Buch

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Klappentext:
“Eine Frau auf der Flucht in ein Grauen, das schlimmer ist als der Tod…
Die junge Musikerin Leni Draugur flieht aus Reykjavik vor ihrem gewalttätigen Mann. Sie weiß nicht, ob sie ihn in Notwehr getötet hat oder ob er ihr auf den Fersen ist – und welcher Gedanke der schlimmere ist…Als sie endlich spät nachts bei ihrer Halbschwester Zicky in Berlin ankommt, sitzt dort im Treppenhaus ein merkwürdig blasser, kleiner Junge allein auf den Stufen. Leni nimmt sich des geheimnisvollen Kindes an und versucht es zu beschützen, denn in Berlin hat das “Schulwegmonster” bereits mehrere Kinder auf bestialische Art getötet. Gleichzeitig weiß sie, dass sie vor ihrem Mann erst dann sicher sein kann, wenn er tot ist.”

Meine Meinung:
Als ich zum ersten Mal davon gehört habe, ich glaube es war auf Kossis Blog, wollte ich das Buch sofort haben.
Also bin ich auf Amazon gegangen und habe mir nochmal den Klappentext durchgelesen und wollte es noch viel unbedingter haben.
Habe es dann auf meine Wunschliste gesetzt, da es noch nicht erhältlich war und sofort bestellt als es möglich war.
Als das Buch ankam habe ich es auch sofort gelesen.
Hier kommt der erste Pluspunkt des Buches, es lässt sich super schnell und flüssig lesen.
Die ersten Kapitel fand ich auch noch wirklich gut, es fing direkt mit einem brutalen Auftakt an…doch ab dann plätscherte es irgendwie nur so vor sich hin.
Es konnte keine rechte Spannung aufkommen.
Die Szenen, die brutal sein sollen, wirken oft aufgesetzt, fast so als hätte die Autorin wirklich kranke Ideen gehabt, hätte sich jedoch dann nicht getraut, es wirklich so aufzuschreiben. So bleibt vieles vernebelt und schleierhaft.
Sind die Szenen doch brutal und schockierend, sind sie so schnell wieder vorbei, dass man sich gar nicht wirklich darüber aufregen kann.
Was mir allerdings sehr negativ aufgefallen ist, dass der Namensgeber des Buches eigentlich eine totale Nebenrolle spielt.
Viele mehr würde ich das Buch als ein Psycho-Drama beschreiben, denn die meiste Zeit geht es um die Vergangenheit und die teiweise schrecklichen Familiengeheimnisse von Leni und rein gar nicht um den kleinen Nicky.

Fazit:
Das Kind auf der Treppe ist kein schlechtes Buch, allerdings ist es eher ein kurzweiliger Zeitvertreibe, als ein Buch das wirklich fesseln kann.
Schade fand ich vor allem, dass es mehr versprochen hat, als es letztendlich bieten konnte.
Für Fans von Jack Ketchum, John A. Lindqvist und Ähnlichen, eher nicht zu empfehlen.
Für Fans seichter Thriller-Unterhaltung mit kleinem Ekelfaktor auf jeden Fall lesenswert.

Story:
★★★☆☆
Schreibstil:
★★½☆☆
Aufmachung:
★★☆☆☆
Insgesamt:
★★½☆☆

 

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