{Rezension} Nina Blazon – Totenbraut

Dieses Mal möchte ich euch Totenbraut von Nina Blazon vorstellen.
Ich habe mich auf Empfehlung meines Freundes hin für das Buch entschieden.

Titel: Totenbraut
Autor: Nina Blazon
Genre: Historisch / Fantasy
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 9-783473-353040
Form: Gebunden, 429 Seiten
Preis: 16,95 €
Website zum Buch: Totenbraut

€ 12,90Bei Amazon kaufen

Klappentext:
Außen:
“Es gibt Augenblicke im Leben, die lassen das Herz stillstehen und das Blut kalt werden. Heute weiß ich, es ist der Kuss des Todes, der uns in jenen Sekunden streift und uns alle Wärme nimmt.
Das fremde Gesicht, in das ich damals blickte, war von der eisigen Schönheit des Todes und von der Hässlichkeit eines Leidens, tiefer und schmerzhafter, als ein Lebender es ertragen könnte.
Ich sah erloschene Augen und totenfahle Haut.
Ich sah schwarze Zähne.
Und Lippen, die kaum mehr vorhanden waren.
Ich roch Taubenfedern und Regen und sah, wie die Gestalt nach meiner ausgestreckten Hand griff.”

Innen:
“Serbien im Jahr 1731: Für eine Handvoll Gold wird Jasna von ihrem Vater an einen reichen Gutsherren verkauft.
Der rätselhafte Fremde nimmt das Mädchen mit auf seinen Hof an der Grenze zum Osmanischen Reich.
Dort wird Jasna mit seinem Sohn Danilo verheiratet.
Schnell stellt die junge Braut fest, dass ein schrecklicher Fluch auf der Familie lastet. Als im Dorf ein rätselhaftes Sterben beginnt, verhärtet sich der Verdacht, dass dort ein untoter Vampir sein Unwesen treibt.
Während sich die mysteriösen Vorkommnisse häufen, gerät Jasna in den Bann des geheimnisvollen Duschan.”

Meine Meinung:

Mein Problem generell mit Jugendbüchern ist, dass die Ideen meist sehr interessant sind und so auch meist nicht in der “Erwachsenen-Literatur” zu finden sind, jedoch finde ich den Schreibstil meist recht mühsam.
Und so ist es auch bei diesem Buch.
Die Geschichte weiß zu faszinieren, jedoch musste ich mich oft überwinden weiterzulesen, da bis zum letzten Drittel keine rechte Spannung aufkommen möchte, woran auch der Schreibstil nicht unschuldig ist.
Das Ende ist jedoch so überraschend, dass es sich dennoch definitiv gelohnt hat das Buch auszulesen.
Hier wird mit dem typischen Vampir-Bild gebrochen, was eine erfrischende Abwechslung, bei all den erscheinenden Twilight-Abklatschen, ist.

Fazit:
Für Fans von Jugendbüchern auf jeden Fall empfehlenswert.
Auch wer sich für neuartige, bzw. selten zu findende, Verständnisse eines Vampirs interessiert sollte sich das Buch mal anschauen.

Wertung:
Story:
★★★★½
Schreibstil:
★★★☆☆
Aufmachung:
★★★★☆
Insgesamt:
★★★★☆

 

You can leave a response, or trackback from your own site.

Leave a Reply

Bitte geben Sie den Code im Bild ein: