Vielen Danke an uBooks für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Titel: Wege in die Dunkelheit
Autor: Jeanine Krock
Genre: Vampir-Roman
Verlag: uBooks
Erscheinungsjahr: 1996
ISBN: 978-3-935798-07-5
Form: Taschenbuch, 183 Seiten
Preis: 12,95€
Link zum Buch: Wege in die Dunkelheit

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Klappentext:
“Shamina ist attraktiv und bissig.
Seit gut 200 Jahren vagabundiert sie, ihren Durst nach Blut stillend durch die Metropolen dieser Welt.
Die Wunden ihrer unerfüllten Jugendliebe sind noch nicht verheilt, da verlangt ihr vampirischer Schöpfer nach ihr.
1982: Shamina erliegt schon bei ihren ersten Gehversuchen in der neuen Zeit dem Charme ihres Opfers.
Verwirrt verschont sie den attraktiven Sterblichen vorerst und taucht an seiner Seite ein in die energiegeladene, faszinierende, junge Gothic-Szene.
Doch im Hintergrund lauert der Feind.
Sterbliche und Vampire, verunsichert durch die beängstigende Bedrohung, schließen einen Pakt…”

Meine Meinung:
Ich habe mich ursprünglich für das Buch entschieden, da es a) um Vampire geht, b) sie nicht glitzern und c) das Ganze in der Gothic-Szene spielt.
Gerechnet habe ich mit einem Buch aus dem Untergrund, das die Vampir-Szenerie mal so darstellt, wie es eben die meisten Fans eben dieser, die meist aus der Gothic-Szene kommen, sehen.
Bekommen habe ich genau das, wenn man davon ausgeht, dass der Anhänger der Gothic-Szene gerade pubertiert.
Der Schreibstil ist flach.
Besonders verwirrend fand’ ich, dass, ohne Absatz oder sonstige Kennzeichnung, plötzlich die Gedanken der nächsten Person beschrieben wurden, oder man sich sogar plötzlich in einer gänzlich neuen Situation befand.
Die Verbindung zwischen dem Gothic Nic und dem Grafen von Winterfeld ist bei den Haaren herbeigezogen, so wie auch der Rest der Geschichte.
Die Autorin verwendet die meiste Zeit dafür, die spektakulären Outfits zu beschreiben und vergisst dabei gänzlich einen Spannungsbogen aufzubauen.

Fazit:
Ich kann leider keine Empfehlung aussprechen, kann mir jedoch vorstellen, dass es auch Leute gibt, die dieses Buch mögen werden.
Mir persönlich war es jedoch zu flach und zu sehr auf “anders sein” konzentriert.
Vor allem den häufig genannten Vergleich mit Anne Rice, in anderen Rezensionen, kann ich absolut nicht nachvollziehen.

Wertung:
Handlung:
★☆☆☆☆
Charaktere:
★★☆☆☆
Glaubwürdigkeit:
☆☆☆☆☆
Schreibstil:
½☆☆☆☆
Aufmachung:
★★★★★
Insgesamt:
★½☆☆☆

 

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6 Responses to “{Rezension} Jeanine Krock – Wege in die Dunkelheit”

  1. Erbsi sagt:

    Wirklich schade. An sich klingt das Buch ja erstmal recht interessant. Aber dank’ deiner Rezension lass’ ich die Finger davon. ^^

  2. Laura sagt:

    Ja, also ich war eigentlich auch total gespannt darauf…aber das kommt eben leider auch mal vor :)

  3. Miss Temple sagt:

    Oh wie ich sehe wird die Autorin nicht besser… Ich hatte den Venuspakt mal von einer Freundin geliehen, aber ich habe ihn ihr nach ganzen 15 gelesenen Seiten am nächsten Tag wieder gegeben. Das war also eine ziemliche Katastrophe. ;)

  4. Laura sagt:

    Ja, so ging es mir bei diesem auch, allerdings habe ich es eben durchgelesen um es rezensieren zu können…aber das war echt harte Arbeit :D

  5. Erbsi sagt:

    Da habe ich noch eine Frage… :)
    Was hälst du denn von den Vampir-Romanen von Anne Rice? Ich habe Nachtmahr ungefähr zur Hälfte gelesen, aber ich habe es abgebrochen. Irgendwie konnte ich mich nicht dazu durchringen. Anne Rice scheint sehr gerne in ihren Büchern zu philosophieren, anstatt die Handlung interessant weiterzutreiben. *seufz* Ich habe allerdings auch gehört das Nachtmahr der schlechteste Band sein soll.
    Hast du die Bände denn bereits gelesen?
    Liebe Grüße :)

  6. Laura sagt:

    Ich habe noch nicht alle gelesen, gerade Nachtmahr noch gar nicht.
    Allerdings verstehe ich, was du meinst.
    Wenn ich ein Buch von ihr lese, muss ich mich auch immer dazu durchringen es tatsächlich fertig zu lesen, da es unglaublich anstrengend ist ihre Bücher zu lesen, da sie, wie du sagtest, gerne herumschwadroniert.
    Allerdings habe ich am Ende immer das Gefühl, dass es sich gelohnt hat, es doch fertig zu lesen.
    Bis jetzt habe ich allerdings nur “Interview mit einem Vampir”, “Der Fürst der Finsternis” und “Königin der Verdammten” gelesen…

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