Zu erst ein großes Dankeschön für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars an

Titel: Schneeweißchen und Rosentot
Originaltitel: A Field of Darkness
Autor: Cornelia Read
Genre: Krimi
Verlag: dtv
Erscheinungsjahr: 2010
ISBN: 978-3423-211994
Form: Taschenbuch, 428 Seiten
Preis: 8,95€
Link zum Buch: “Schneeweißchen und Rosentot” bei dtv

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Klappentext:
“Es war einmal…ein Doppelmord.
Madeline Dare lebt mit ihrem Mann in einer amerikanischen Provinzstadt.
Als sie von einem fast zwanzig Jahre zurückliegenden Mord an zwei jungen Mädchen erfährt und eine mögliche Verbindung zu ihrer eigenen Familie entdeckt, lässt ihr das keine Ruhe.
Sie muss mehr über das herausfinden, was damals geschah.
Doch ihre Nachforschungen bleiben nicht ohne Folgen: Es werden weitere Morde begangen, und zwar auf besonders bizarre Weise…”

Inhalt:
Madeline Dare ist eine in den Mitzwanzigern, etwas mollige, Journalistin einer kleinen regionalen Zeitung.
Ihr Leben in der Kleinstadt Syracuse geht ihr schon lange auf den Zeiger und eigentlich ist sie nur noch hier, da es ihr Mann Dean so möchte.
Während eines Familienessens bei der Familie ihres Mannes erfährt sie zufällig von einem Doppelmord, der Ende der 60er in Syracuse entdeckt wurde.
Zwei junge Mädchen, die nicht aus der Stadt kamen, wurden morgens in einem Feld aufgefunden, drapiert wie Schneeweißchen und Rosenrot.
Als wäre diese Geschichte nicht schon schlimm genug, erfährt Madeline von ihrem Schwiegervater, der die Mädchen damals fand, auch noch, dass er bei den Mädchen das Dogtag ihres geliebten Cousins Lapthorne gedfunden hat.
Madeline kann und will nicht glauben, dass ihr Cousin etwas mit dem Mord zu tun hat und so beginnt sie auf eigenen Faust zu ermitteln und weckt damit schlafende Hunde.
Denn plötzlich beginnt das Morden von Neuem…

Meine Meinung:
“Schneeweißchen und Rosentot” war der erste Krimi den ich gelesen habe, normalerweise greife ich zu Thrillern.
Und ich denke, dass ich das auch in Zukunft wieder tun werde.
Denn was im Klappentext als bizarre Morde verkauft wird ist im Endeffekt halb so schlimm.
Das ist aber natürlich Geschmackssache, ich mag es nun mal, wenn es blutig ist und nicht alles nur grob umschrieben.
Das ist allerdings nur der kleinste Kritikpunkt, denn immerhin ist es ja ein Krimi und kein Thriller.
Aber dennoch hat mich gestört, dass das Aufdecken der Morde eigentlich nur die Nebenhandlung ist. Hauptsächlich werden die Familienverhältnisse behandelt, die auch nicht uninteressant sind, aber irgendwie in dieser Häufung fehl am Platz wirken.
Eigentlich ist von Anfang an klar, wer letztendlich der Mörder ist, da es der Autorin nicht wirklich gelingt einen auf die falsche Fährte zu locken.
Man hätte den Roman locker um 100 – 200 Seiten kürzen können ohne etwas zu verpassen, da vor allem zu Anfang Dinge beschrieben werden, die die Geschichte um nichts vorantreiben.
Ebenfalls nervig fand ich die ewigen französichen Einwürfe der Protagonistin, das wirkte total aufgesetzt und unecht.

Fazit:
Das Buch würde von mir wahrscheinlich eine bessere Bewertung bekommen, wenn es als Familienroman oder eventuell sogar Drama deklariert werden würde, doch als Krimi fehlt es dem Buch eindeutig an einem vernünftigem Spannungsbogen.

Wertung:
Handlung:
★★★☆☆
Charaktere:
★★★☆☆
Glaubwürdigkeit:
★★☆☆☆
Schreibstil:
★★★★☆
Aufmachung:
★★★★☆
Insgesamt:
★★★☆☆

 

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