{Rezension} Louise Welsh – Das Alphabet der Knochen
Aug.26,2010Vielen lieben Dank für das Rezensionsexemplar an

Titel: Das Alphabet der Knochen
Originaltitel: Naming the Bones
Autor: Louise Welsh
Genre: Thriller
Verlag: Kunstmann Verlag
Erscheinungsjahr: 2010
ISBN:978-3888-97676-6
Form: Gebunden, 429 Seiten
Preis: 22,00€
Link zum Buch: “Das Alphabet der Knochen” bei Kunstmann
Klappentext:
“Murray Watson, Literaturwissenschaftler an der Universität Glasgow, arbeitet an einer Biografie des Dichters Archie Lunan, der jung und unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen ist.
Je mehr Watson in das kurze und ruhelose Leben Lunans eintaucht, desto tiefer wird er in einen Sumpf aus Geheimnissen, Lügen, Sex und Tod gezogen.”
Inhalt:
Dr. Murray Watson unterrichtet Englische Literatur an der Universität Glasgow.
Seit seinem 16. Lebensjahr ist er fasziniert von dem Dichter Archibald Lunan, von wem er vor einiger Zeit den einzigen erschienenen Lyrikband “Moontides” in einem Antiquariat ergattern konnte.
Kurz nach der Veröffentlichung dieses Lyrikbands ist Lunan auf mysteriöse Weise auf seinem Segelboot ums Leben gekommen.
Watson beginnt zu Recherchieren mit dem Ziel eine Biografie über Archie Lunan zu schreiben, doch jeden, den er anfragt, ob er interessante Informationen für ihn hätte, scheint ihm eher Steine in den Weg zu legen, als ihm tatsächlich helfen zu wollen.
Die Quellen führen Watson irgendwann nach Lismore, eine Insel auf der Lunan einst gelebt hat.
Hier lernt er eine ehemalige Freundin des Dichters kennen, doch was sie ihm offenbart stößt Watson in ein tiefes Loch.
Meine Meinung:
Schade ist bei diesem Buch definitiv, dass der Spannungsbogen erst nach dem ersten Drittel ansteigt.
Die ersten ca. 200 Seiten sind eher anstrengend und man muss sich oft zwingen weiterzulesen, da die Autorin dazu neigt, Nebenstränge zu eröffnen, die sich jedoch letztendlich im Sand verlaufen und die Geschichte kein Stück voranbringen.
Hat man diesen Teil jedoch überwunden wird man mit einem cleveren Thriller belohnt, der stets darauf bedacht ist, seine Charaktere nicht oberflächlich zu belassen und detailverliebt seine Geschichte erzählt.
Der Lesefluss wird durch die sehr kleine Schrift und die engen Absätze etwas gestört, was der Schreibstil jedoch wieder wett macht.
Auch haben mich die Beschreibungen der Sex- und Drogenszenen etwas gestört, da sie aufgesetzt krass wirkten um den Leser zu schocken.
Fazit:
Leider kein absolutes Muss, für jeden Schottland- und Thrillerfan jedoch ein Kauftipp, wenn man dem Buch die Chance gibt, sich erst später zu entfalten.
Wertung:
Handlung:





Charaktere:





Glaubwürdigkeit:





Schreibstil:





Aufmachung:





Insgesamt:





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