{Rezension} Richard Laymon – Die Insel
Sep.9,2010Zuerst einmal ein Dankeschön für das Rezensionsexemplar an

Titel: Die Insel
Originaltitel: Island
Autor: Richard Laymon
Genre: Horror
Verlag: audible
Erscheinungsjahr: 2010
ISBN: 978-3453675117
Form: Hörbuch, ungekürzt, 13 Std. 10 Min., Download
Preis: 9,95 € (Abo-Preis)
Sprecher: Uve Teschner
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Klappentext:
“Nach der Explosion ihrer Yacht finden sich acht junge Urlauber auf einer einsamen Südseeinsel wieder, weitab von jeder Zivilisation. Was als Abenteuer beginnt – früher oder später wird sie ja bestimmt jemand retten, denken sie -, entwickelt sich jedoch zu einem Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint: als nämlich einer von ihnen auf bestialische Art und Weise ermordet wird und sich herausstellt, dass die Explosion der Jacht kein Unfall war…”
Inhalt:
Rupert, ein 18 Jähriger, und noch schwer pubertierender, Jugendlicher ist mit seiner Freundin Conny zu einem Urlaub auf die Bahamas eingeladen worden, natürlich zusammen mit ihrer Familie. Als sie auf einer einsamen Insel für ein Picknick anlegen explodiert die Yacht, zusammen mit Wesley, dem Mann der ältesten Schwester von Ruperts Freundin. Als dann auch der Mann der zweiten Schwester ermordet wird kommen Zweifel am Tod von Wesley auf. Rupert schreibt dies alles in seinem Tagebuch nieder und als er sich als letzter verbleibender Mann mit vier Frauen auf der Insel befindet beginnen seine Hormone verrückt zu spielen…
Meine Meinung:
“Die Insel” hat mich mehr als einmal davon abgehalten auszuschalten wenn ich eigentlich ins Bett gehen wollte. Die Geschichte ist spannend präsentiert und die Form des Tagebuchs von Rupert ist mal etwas anderes und sehr gut in die Geschichte eingebaut. Allerdings ist Rupert kein wirklicher Sympathieträger, zu verweichlicht und dabei ständig notgeil – am wenigsten auf seine Freundin Conny, wobei das schon recht nachvollziehbar ist. Eigentlich ist fast jede Handlung von Rupert irgendwie nachvollziehbar, Laymon verzichtet hier zugunsten eines glaubhaften 18 Jährigen auf einen echten Helden und setzt dem Hörer einen eigentlich recht gewöhnlichen Jugendlichen mit all seinen Fehlern vor, was der Geschichte einen sehr großen Reiz gibt.
Zwar ist die Geschichte oft übersexualisiert, doch was erwartet man von einem jungen Mann der mit drei hübschen und nur leicht bekleideten Frauen auf einer Insel gestrandet ist?
Warnen muss ich allerdings von den sehr expliziten Gewaltdarstellungen, die nichts für Zartbesaitete sind.
Uve Teschner macht seine Rolle als Vorleser sehr gut und kann als “Ruperts Tagebuch” Emotionen und Spannung sehr gut transportieren.
Fazit:
Horrorromane sind nun einmal nichts für zarte Gemüter doch wer keine Angst vor detailliert beschriebenen Gewaltszenen hat, und noch dazu nicht prüde ist, sollte hier auf jeden Fall zuschlagen.
Wertung:
Handlung:





Charaktere:





Glaubwürdigkeit:





Schreibstil:










Aufmachung:





Insgesamt:





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Genau, prüde darf man nicht sein..
Ich hab “Die Insel” gelesen, nicht gehört, aber das Buch ist Schuld, dass ich jetzt ALLE von Richard Laymon lesen will ;-)
Lieben Gruß
Bine