Mein herzlichster Dank für das Rezensionsexemplar geht an

Titel: Der Zauber der ersten Seite
Originaltitel: Au bon roman
Autor: Laurence Cossé
Genre: Belletristik / Krimi
Verlag: Limes
Erscheinungsjahr: 2010
ISBN: 978-3-8090-2590-0
Form: Gebunden, 464 Seiten
Leseprobe: Leseprobe bei Limes
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Klappentext:
“Wer kann Menschen, die gute Romane wollen, als Bedrohung empfinden?, fragt sich Kommissar Heffner, als Ivan und Francesca, die Gründer der Pariser Buchhandlung »Zum guten Roman«, ihm von Drohungen und Sabotage erzählen. Wollen wir denn nicht alle gute Bücher? Drei absolut harmlose Personen wurden angegriffen, weil sie zu einem geheimen Komitee gehören, das für die Buchhandlung die Bücher auswählt. Auf der Suche nach der Wahrheit taucht Heffner ein in die geheimnisvolle Welt der Bücher und derer, die sie lieben. Menschen, die dem Zauber der ersten Seite immer wieder erliegen und daran glauben, dass Bücher das Leben verändern, Schicksale steuern und die Liebe wecken können …
Ein Buch, das zeigt, wie Liebe und Leidenschaft die Welt verändern können.”
Inhalt:
Ivan und Francesca haben es sich vor einiger Zeit zur Aufgabe gemacht in Paris eine Buchhandlung zu eröffnen, und nun auch eigentlich erfolgreich zu führen, welche lediglich gute Roman führt. Das heißt Romane oftmals abseits der Bestseller-Listen, die in den meisten anderen Buchhandlungen erst auf Anfrage bestellt werden müssten, die in Vergessenheit geraten sind.
Hierfür haben Francesca und Ivan eigens ein geheimes Komitee zusammengestellt, deren Mitglieder nur sie kennen. Selbst die Mitglieder untereinander wissen nichts vom anderen. Dieses Komitee hat also die Aufgabe auf die Suche nach solchen guten Romanen zu gehen, die Ivan und Francesca dann in ihrer Buchhandlung anbieten.
Doch seit kurzem werden die Mitglieder bedroht, doch nicht nur das, auch zu Morden ist es schon gekommen.
Die zwei Buchliebhaber sind ratlos und kontaktieren Komissar Heffner, der sich dem Fall annimmt und dabei selbst immer tiefer in die geheime Welt der Bibliophilie eintaucht.
Meine Meinung:
Schon nach der ersten Seite war mir klar, dass dies kein Buch sein wird, das ich in einem Rutsch verschlingen werde.
Das lag jedoch keinen Falls an meinem mangelnden Interesse an jenem, sondern viel mehr an dem äußerst anspruchsvollen Schreibstil des Buchs.
Es wird sehr viel umschrieben, viele Fremdworte verwandt. Die ganze Geschichte wird sehr poetisch erzählt, sodass man sich die Zeit nehmen muss und auch immer mal wieder über das Gelesene nachdenken muss, sodass es sich auch setzen kann.
Doch gerade das macht die Faszination an diesem Buch aus, denn es weiß nicht nur durch seine, vor allem für jeden Buchliebhaber, unglaublich spannende Geschichte, sondern viel mehr noch durch seine Sprache, den Leser zu fesseln und zu verzaubern.
So habe ich mir jeden Abend Zeit für dieses Buch genommen und es nicht etwa in der Bahn nebenbei gelesen, denn ich denke, das ist das was dieses Buch braucht und verdient, um es wirklich fassen zu können.
Auch die Charaktere sind wundervoll ausgebaut und haben eine berührende Tiefe, sodass es gar nicht schwerfällt sich mit jedem einzelnen von ihnen zu identifizieren.
Das einzige Manko war, dass es sich bei dem gennanten Büchern hauptsächlich um französische Klassiker handelt, die mir zum Großteil kein Begriff waren, hierfür findet man jedoch am Ende des Buches eine Literaturliste.
Fazit:
Ein absolutes Muss für jeden Buchliebhaber, der es genießt Bücher lesen zu dürfen, in welchen es selbst nicht nur um Bücher geht, sondern diese hier ihren Tribut gezollt bekommen.
Wertung:
Handlung:





Charaktere:





Glaubwürdigkeit:





Schreibstil:





Aufmachung:





Insgesamt:











Hört sich ganz prima an. :) Danke für die Rezension!