{Rezension} Ransom Riggs – Die Insel der besonderen Kinder



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Titel: Die Insel der besonderen Kinder
Originaltitel: Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children
Autor: Ransom Riggs
Genre: Fantasy / Jugenbuch / Horror
Verlag: PAN
ISBN: 978-3426283684
Form: Gebunden, 416 Seiten
Preis: 16,99 €
Leseprobe: Leseprobe bei PAN

Klappentext:

Die Insel. Die Kinder. Das Grauen. Bist Du bereit für dieses Abenteuer?
Manche Großväter lesen ihren Enkeln Märchen vor – doch was Jacob von seinem hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der merkwürdige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben – und von den Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Inzwischen ist Jacob ein Teenager und glaubt nicht mehr an die wunderbaren Schauergeschichten. Bis zu jenem Tag, an dem sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt…

Inhalt:
Jacob ist ein ganz gewöhnlicher Teenager. Er hat einen Job, den er nicht leiden kann, durchgeknallte Freunde und keine Ahnung, was er mit seiner Zukunft anfangen soll.
Zu seinen Eltern hat er kein besonders gutes, aber auch kein besonders schlechtes Verhältnis. Ganz im Gegensatz dazu steht die Beziehung zu seinem Großvater, die schon seitdem er auf der Welt ist, etwas ganz Besonderes ist. Etwas ganz Besonderes sind jedoch auch die Geschichten und die Fotos, die sein Großvater mit Jacob teilt. Geschichten von einer Insel, die eine Einrichtung beheimatet für besondere Kinder. Was Jacob als Kind noch gerne geglaubt hat, hält er jetzt nur noch für Hirngespinste.
Als er jedoch seinen Großvater eines abends brutal zugerichtet findet und seine letzten Worte entgegennimmt, beschließt Jacob diesen nachzugehen. Auch, wenn das bedeutet genau auf diese Insel der besondern Kinder zu reisen…

Meine Meinung:
Anfangs war ich wirklich begeistert, ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen und habe es zu jeder Gelegenheit weitergelesen. Es hatte so ziemlich alles, was eine Geschichte für mich spannend macht: Eine mysteriöse Familiengeschichte, seltsame Kinder, ein viktorianisches Kinderheim…
Auch die Fotografien haben sich zunächst ganz wunderbar in die Geschichte eingefügt und zur Spannung beigetragen.
Jedoch nahm all diese anfängliche Euphorie nach ca. der Hälfte des Buches langsam, aber stetig ab.
Sämtliche Charaktere bleiben recht schwach, die besonderen Kinder werden hauptsächlich ausschließlich anhand ihrer Fähigkeit charakterisiert, sodass ich mir die meisten Namen gar nicht merken konnte, sondern nur noch wusste “Ah, das war der Unsichtbare”.
Die Entscheidungen der Protagonisten, vor allem die von Jacob, werden ebenfalls im Laufe der Geschichte immer unnachvollziehbarer und somit auch unrealistischer.
Was mich jedoch am meisten enttäuscht hat, war schließlich das Ende. Vielleicht ist es auch nur wieder an mir vorbeigezogen und es handelt sich hierbei um einen Mehrteiler, aber ich fand das Ende total offen und unbefriedigend. Ich habe es sogar zwei Mal gelesen, da ich dachte, ich hätte was überlesen oder nicht mitbekommen.

Fazit:
An sich eine wirklich spannende Idee, die jedoch nicht voll ausgeschöpft wird und den Eindruck hinterlässt vor dem Beenden nicht zu ende gedacht worden zu sein.

Wertung:
Handlung:
★★★☆☆
Charaktere:
★★☆☆☆
Glaubwürdigkeit:
★★☆☆☆
Schreibstil:
★★★☆☆
Aufmachung:
★★★★★
Preis / Leistung:
★★★★☆
Insgesamt:
★★★☆☆

Ein herzliches Dankeschön für das Rezensionsexemplar an:

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2 Responses to {Rezension} Ransom Riggs – Die Insel der besonderen Kinder

  1. Erbse says:

    Ach schade. Das Buchcover finde ich allerdings wirklich gelungen. :)
    LG

  2. Laura says:

    Das gesamt Buch ist gestaltungstechnisch sehr gut gelungen, nur leider kann das eben die schwache Geschichte nicht ausgleichen.

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