[Statistik] Dezember 2016 und das Jahr 2016

Lesestatistik

Gelesen:

x Entführt – Bis in die dunkelste Nacht von Mila Olsen ohne Wertung
x Die Bibliothek der besonderen Kinder von Ransom Riggs 4/5

Angefangen aber noch nicht beendet:

x Prey Drive von Wrath James White
x Märchen von Hexen und weisen Frauen von Sigrid Früh (Hg.)
x Der geheime Zirkel: Gemmas Visionen von Libba Bray

Neu im Regal:

keines – zum ersten Mal seit Jahren O_O
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In Zahlen:

Gelesene Seiten: 962
ø pro Tag: 31

Fertig gelesene Bücher: 2
Angefangen aber unbeendet: 3

Neue Bücher: 0

Gefundene Zitat-Schätze: 2
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Das Jahr 2016 Zahlen:

Gelesene Seiten: 15.010
ø pro Monat: 1.250,8
ø pro Tag: 41,1

Fertig gelesene Bücher: 45
Übers Jahr angefangen aber unbeendet: 5
Abgebrochen: 2

Neue Bücher: 45
Davon
– geschenkt bekommen: 17
– Rezensionsexemplare: 23
– gekauft: 5 (für insgesamt 30,97 €)

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[Challenge+Buchzitate] Gesammelte Schätze im Dezember 2016 + Ankündigung für 2017

Ich freue mich, dass die gesammelte Schätze-Challenge auch dieses Jahr wieder läuft – mittlerweile übrigens schon zum siebten Mal :). Falls ihr euch noch anschließen wollt, meldet euch schnell bei Mareike, die die Challenge dieses Jahr leitet: *klick*.
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Die Bibliothek der besonderen Kinder von Ransom Riggs

„Du zweifelst nie, stimmt’s?“
Emma nickte. „Zweifel sind wie ein Nadelstich ins Rettungsboot.“
(Seite 253)

„Du wirst dich vielleicht noch öfter verlieben“, sagte Miss Peregrine. „Junge Herzen haben genauso wie junge Gehirne manchmal sehr kurze Aufmerksamkeitsspannen.“
(Seite 497)

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[Rezension] Das Paket von Sebastian Fitzek

hier erhältlich *klick*

x Autor: Sebastian Fitzek
x Originaltitel: Das Paket
x Genre: Psychothriller
x Erscheinungsdatum: 26. Oktober 2016
x bei Droemer Knaur
x 368 Seiten
x ISBN: 3426199203
x zum Trailer: *klick*
x zur Leseprobe: *klick*
x Erste Sätze: Prolog. Als Emma die Tür zum Schlafzimmer ihrer Eltern öffnete, ahnte sie nicht, dass sie dies zum letzten Mal tun würde. Nie wieder würde sie sich, mit einem Stoffelefanten bewaffnet, um halb eins an ihre Mutter kuscheln, vorsichtig bemüht, Papa beim Ins-Bett-Krabbeln nicht aufzuwecken, der im Traum mit den Füßen strampelte, zusammenhanglose Worte murmelte oder mit den Zähnen knirschte. Heute strampelte, murmelte oder knirschte er nicht. Heute wimmerte er nur.

Klappentext:

Vorsicht! Öffnen auf eigene Gefahr

Ihr Postbote bittet Sie, ein Paket für einen Nachbarn anzunehmen. Einen Nachbarn, dessen Namen Sie noch nie gehört haben. Obwohl Sie schon seit Jahren in Ihrer kleinen Straße wohnen. „Was kann schon passieren?“, denken Sie sich. Und lassen damit den Alptraum in Ihr Haus …

Rezension:

Wie alle anderen Fitzekbegeisterten hatte auch ich mich auf sein neuestes Werk, „Das Paket“, total gefreut – und ich wurde nicht enttäuscht.

Über den Schreibstil des Autors muss man eigentlich gar nichts mehr sagen – Fitzek gehört zu denen, die ihre Geschichten wie einen Film vor den Augen des Lesers ablaufen lassen. Man merkt gar nicht wirklich, dass man liest, denn das Kopfkino wird sehr stark aktiviert.

Die Story konnte mich ebenso fesseln und beinhaltet viele unerwartete Wendungen. Teils hatte ich das Gefühl, Fitzek wäre während des Schreibens selbst davon überrascht worden, denn sicher ist an dieser Geschichte nur eines: Nichts ist, wie es scheint.

Ohne zu viel zu verraten, kann ich sagen, dass das Paket, das die Protagonistin für ihren unbekannten Nachbarn annimmt, eine eher untergeordnete Rolle spielt, aber dennoch den berühmten Flügelschlag eines Schmetterlings darstellt, der einen Orkan auslöst.

Ansonsten lässt sich sagen: Jeder Charakter erscheint verdächtig, wodurch sich zu keinem eine wirkliche Sympathie einstellt – das einzige Manko für mich. Der Aufbau der Story ist dafür richtig gut gemacht, diese spielt nämlich auf mehreren Zeitebenen: In der Gegenwart, in der Emma mit ihrem Anwalt spricht, drei Wochen davor, als Emma etwas tat, wodurch der Anwalt erst nötig wurde, und ein halbes Jahr davor, als ein Emmas Leben veränderndes Schlüsselerlebnis geschah.

Mich hat „Das Paket“ auf jeden Fall sehr gut unterhalten, sodass ich das Buch jedem Thrillerleser empfehlen kann. Außerdem eignet sich dieses Buch auch ausgezeichnet, um sich mit dem Fitzek-Fieber infizieren zu lassen, denn am Ende des Werks erfährt man anlässlich des 10-jährigen Autorenjubiläums auch noch etwas über Fitzek selbst, seine schriftstellerische Tätigkeit und seine Fans, was den Autor sehr sympathisch und publikumsnah zeigt.

Fazit:

Ein typischer Fitzek: unzählige unerwartete Wendungen und spannend bis zum Ende.

Bewertung:

4 SterneÜber den Autor (lt. Klappentext):

Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Sein Debüt Die Therapie erschien im Jahre 2006 und wurde auf Anhieb zum Bestseller. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Sebastian Fitzek lebt mit seiner Familie in Berlin.

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[Rezension] Hört Franka eigentlich noch Black Metal? von Mikis Wesensbitter

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hier erhältlich *klick*

x Autor: Mikis Wesensbitter
x Originaltitel: Hört Franka eigentlich noch Black Metal?
x Genre: Gegenwartsliteratur/Humor
x Erscheinungsdatum: 29. Juli 2016
x bei Edition Subkultur
x 240 Seiten
x ISBN: 394341227X
x zur Leseprobe: *klick*
x Erste Sätze: Routiniert wie immer ließ ich den ganzen Werbemüll mit einer geschickten Drehbewegung des Handgelenks direkt vom Briefkasten in den Abfalleimer flattern und überlegte, ob ich mir dieses Ritual nicht auch langsam sparen könnte, indem ich den Briefkasten einfach abbaute. War eh nie was Wichtiges für mich drin, nicht mal mehr Rechnungen, seitdem ich alles abbuchen ließ. Und dann entdeckte ich zwischen den bunten Prospekten einen Brief.

Klappentext:

Als Kirk plötzlich und unerwartet einen Brief von seiner Exfreundin Franka in seinem Briefkasten findet, ist er verwirrt, geschockt und sauer zugleich. Schließlich ist Franka vor Jahren einfach so abgehauen, ohne Tschüss zu sagen. Und jetzt lädt sie ihn zu sich nach Schweden ein?! Trotz seiner Zweifel und Ängste macht Kirk sich zusammen mit dem Rest der alten Clique auf den Weg nach Norden. Im Gepäck jede Menge Bier, vergessene Erinnerungen, mysteriöse Psychopharmaka und haufenweise Fragen: Warum ist Franka einfach so verschwunden? Haben wir noch genug Alkohol? Was ist der beste Burzum-Song? Können Menschen sich ändern? Und natürlich ganz wichtig: Hört Franka eigentlich noch Black Metal?

Zwölf Jahre schrieb Mikis Wesensbitter an der Saga um Franka und ihre Freunde. Was als Fortsetzungsstory im Legacy-Magazin begann, ist nun vollendet: Ein Mix aus Roadmovie, Lovestory, Beziehungsratgeber und satanischer Komödie.

Rezension:

Ich lese ja sehr gerne Geschichten, die in irgendeiner Form mit der Metal- oder Gothicszene zu tun haben, und so war ich auf Mikis Wesensbitters „Hört Franka eigentlich noch Black Metal?“ sehr gespannt. Im Buch sind alle drei Geschichten der Fortsetzungsstory enthalten, die vor einigen Jahren im Metal-Magazin Legacy erschien, und ich hatte an die Story hohe Erwartungen, da der Klappentext wirklich grandios klingt.

Man kann eigentlich direkt vorweg sagen, dass sich der Klappentext nur auf den ersten Teil der Geschichte bezieht. Diese ist zwar wie alle Teile recht schräg, aber irgendwie noch amüsant. Kirk wird ebenso wie Bea und Rouven von Franka nach Schweden eingeladen, nachdem sie Jahre zuvor plötzlich einfach aus ihrer und Kirks gemeinsamer Wohnung verschwand und ihn mit gebrochenem Herzen zurückließ. Doch nicht nur ihre Beziehung zerbrach, sondern daraufhin die ganze Clique.

So sehen sich die Freunde auf der Fähre nach Schweden zum ersten Mal nach Jahren wieder und tauschen sich darüber aus, was es Neues gibt. In Schweden stellt sich dann heraus, warum Franka Deutschland damals verließ und warum sie die Clique nun wieder zusammentrommelt – ein durchaus interessanter und überraschender Grund. Danach reisen Kirk, Bea und Rouven zurück und von mir aus hätte das Buch an dieser Stelle enden können. Doch stattdessen folgen zwei weitere Teile, die zwar auf dem ersten aufbauen, aber eigentlich nur folgendermaßen zusammenzufassen sind: Sex, Drugs and … what the F***!?

Der Schreibstil des Autors ist okay. Man kommt leicht durch den Text, sprachlich hätte aber durchaus  noch mehr rausgeholt werden können. Im Großen und Ganzen passen Schreibstil und Story aber gut zusammen.

Wenn man selbst gern mal die ein oder andere Pille einwirft und es mit dem Konsum von Drogen nicht ganz so eng sieht, findet man das Buch vermutlich richtig witzig. In mir hat das Ganze allerdings keine Saite zum Klingen gebracht, sondern eher dafür gesorgt, dass mir ausnahmslos jeder der Charaktere unsympathisch war.

Und hört Franka nun eigentlich noch Black Metal? – Spielt im Buch keine ernsthafte Rolle. Lass uns lieber noch ein paar Medikamente einwerfen … einfach so zum Spaß.

Fazit:

Über meinem Kopf bleibt ein großes Fragezeichen zurück. Vielleicht versteht man das Buch besser, wenn man es während eines Drogentrips liest.

Bewertung:

2 SterneÜber den Autor:

Mehr über Mikis Wesensbitter, hier: *klick*

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[Rezension] Ich im Hier & Jetzt von The Mindfulness Project

hier erhältlich *klick*

x Autoren: The Mindfulness Project
x Übersetzerin: Marion Zerbst
x Titel: Ich im Hier & Jetzt – Das kreative Achtsamkeitsbuch für ein entspanntes Leben
x Originaltitel: I am Here Now: A Creative Mindfulness Guide an Journal
x Genre: Selbsthilfe/Ausfüllbuch
x Erscheinungsdatum: 15. August 2016
x bei Lotos
x 192 Seiten
x ISBN: 3778782592
x zur Leseprobe: *klick*
x Erste Sätze: Hallo lieber Leser! Egal, ob du bereits regelmäßig meditierst oder gerade zum ersten Mal von Achtsamkeit hörst – es gibt in jedem einzelnen Moment so viel mehr zu entdecken. In diesem Buch findest du Tipps und Anregungen, mit deren Hilfe du das Leben Augenblick für Augenblick mit einem ganz neuen Gefühl der Neugier erfahren und deine Erlebnisse auf kreative Weise dokumentieren kannst.

Klappentext:

Kreativ entstressen

Leicht und spielerisch zu innerer Ruhe und Gelassenheit? Mit den originellen und einfallsreichen Übungen dieses einzigartigen Achtsamkeitsbuches tauchst du völlig ein ins Hier und Jetzt. Lass deiner Kreativität freien Lauf und bastel, schreib und kritzel nach Lust und Laune. Dann macht das tägliche Gedankenkarussell einfach mal Pause, während du entspannt den Augenblick genießt.

Rezension:

Achtsamkeit – dieses Wort ist mittlerweile in aller Munde, und das zu Recht. Wir leben in einer wahnsinnig schnelllebigen Zeit, bekommen nur noch die Hälfte von allem mit, verheizen unsere Kraft teils bei fragwürdigen Aktivitäten. Alexandra Frey und Autumn Totton, Gründerinnen von The Mindfulness Project, haben mit „Ich im Hier & Jetzt“ ein Achtsamkeitsbuch erschaffen, das zu Kreativität und zum Innehalten einlädt.

Ich finde schon allein den Aufbau des Buches klasse. Zu Anfang wird der Leser anhand eines sympathischen Vorworts darauf eingestellt, was ihn im Buch erwartet, gefolgt von einer Beschreibung, wie man mit dem Werk arbeitet: frei.

Wen man Neuling auf dem Gebiet der Achtsamkeit ist, stellt das absolut kein Problem dar, denn auf den ersten 19 Seiten gibt es eine spielerische und dennoch gut erklärte Einführung. Zwischen Suchbildern, dem Erstellen einer Zeitachse mit den wichtigsten Ereignissen des eigenen Lebens und einem Quiz lernt man schnell, worum es beim Thema Achtsamkeit geht, da man sie bei dieser ersten Arbeit mit dem Buch bereits praktiziert.

Was für mich bei dieser Einführung neu war, war das Thema Meditation, das anhand eines Schaubilds richtig gut erklärt wird. Ebenfalls sehr nützlich sind die Vorlagen für Meditationsnotizen am Ende des Buches, die einem helfen, zu reflektieren und Fortschritte nachverfolgen zu können. Einziger Minuspunkt: Der Link zu den geführten Meditationen führt auf die englischsprachige Webseite der Originalausgabe des Buches, womit die Audiodateien für Leser, die nicht gut Englisch sprechen, unbrauchbar sein dürften.

Der Großteil des Buches besteht aus Übungen, die sich über die Gebiete „Praktizieren“, „Konzentrieren“, „Beobachten/Ergründen“ und „Sinne“ erstrecken. So lernt man, auf welche Art und Weise Achtsamkeit möglich ist, und kann jeden Tag spontan entscheiden, wonach einem der Sinn steht – das Buch muss nicht der Reihe nach durchgearbeitet werden.

Besonders toll finde ich, dass man so gut wie jede Aufgabe direkt im Buch erledigen kann. Man kann „Ich im Hier & Jetzt“ mit „Mach dieses Buch fertig“ von Keri Smith vergleichen, nur dass der Fokus der interaktiven Aufgaben hier eben auf der Achtsamkeit liegt. So lautet z. B. eine Aufgabe, einen Eiswürfel in der Hand zu halten und zu dokumentieren, was sich dabei auf der Ebene der Gedanken, der Handlungsimpulse, der Emotionen und der Sinneswahrnehmungen tut. In einer anderen Aufgabe schreibt man in vorgedruckte Ballons, was man loslassen möchte, und bei wieder einer anderen soll man verschiedene Dinge zählen, während man draußen unterwegs ist.

Für mich ist dieses Buch bisher das Nützlichste aller Achtsamkeitsbücher, weil man quasi gezwungen ist, direkt in die Umsetzung zu gehen. Dieses Buch ist sehr praxisorientiert, statt nur theoretisch, und es macht richtig Spaß, damit zu arbeiten.

Fazit:

Ein Achtsamkeitsbuch für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen – Stift schnappen, loslegen, achtsamer durchs Leben gehen.

Bewertung:

4 SterneÜber die Autoren (lt. Klappentext):

Die Autorinnen dieses Buches, Alexandra Frey und Autumn Totton, haben The Mindfulness Project begründet. The Mindfulness Project ist eine Plattform für Lehre und Verbreitung von Achtsamkeit über ein Zentrum in London und international durch verschiedene Online-Programme. Ein Team qualifizierter Lehrkräfte bietet achtwöchige Kurse an, in denen man die wichtigsten Fähigkeiten für ein achtsames Leben erlernen kann. Außerdem gibt es Lehrgänge für Fortgeschrittene und Schnupperkurse, Workshops und Seminare zu verschiedenen Achtsamkeitsthemen. Alexandra, Autumn und die anderen MitarbeiterInnen des Mindfulness Project haben am eigenen Leib erfahren, wie Achtsamkeitspraktiken das Leben verändern und bereichern können. Außerdem gibt es unzählige wissenschaftliche Beweise dafür. Das motiviert die MitarbeiterInnen dazu, ihr Wissen an andere Menschen weiterzugeben.

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